LangenbachRiesling feinherb QbA Jg. 2016-18Deutschland Mosel-Saar-Ruwer Langenbach

Langenbach
Riesling feinherb QbA Jg. 2016-18
Deutschland Mosel-Saar-Ruwer Langenbach



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€ 6.99 € 5.67
Liter: € 7.56 Artikelnr.:650082406
pro Einheit/Flasche inkl. MwSt. zzgl. Versand
Typische Riesling Art mit saftiger, rassiger Frucht, reifer Pfirsich und Apfel. Die dezente FruchtsĂŒĂŸe wird durch die lebendige SĂ€ure des Rieslings gut ausbalanciert. Unkomplizierter Riesling – Genuss fĂŒr jeden Tag!
Passt zu: Gerichten mit leicht sĂŒĂŸlichen, gerne auch scharfen Komponenten (Asia KĂŒche).
Weitere Informationen zur Lebensmittelkennzeichnung finden Sie unter Details
Traube Weisswein Riesling
Geschmack feinherb
Inhalt 0.75
SĂ€uregehalt 7,5 g/l
Restzucker 13,4 g/l
Alkoholgehalt 12.00 % Vol
Allergene EnthÀlt Sulfite, Ei, Milch
Verschluss Schraubverschluss



AbfĂŒller Langenbach-Baden,Jakobstraße 8,54290 Trier
EinfĂŒhrer Bernard-Massard Jakobstr. 8 54202 Trier
Weingut Langenbach
Langenbach
Die Familie Langenbach gehörte zu den alten Wormser Familien, die seit Generationen dort ansĂ€ssig waren. Mitte des 18. Jahrhunderts war Isaac Julius Langenbach als Gold- und Silberschmied tĂ€tig. Man schĂ€tzte ihn wegen seiner gediegenen und feinen Arbeiten. Im Jahre 1852 grĂŒndete Isaac Julius Langenbach im Wormser Herrenkeller eine Weinhandlung. In Worms waren gute Möglichkeiten fĂŒr die erfolgreiche Entwicklung eines Weinhandelshauses gegeben: Zum einen durch die enge Verbundenheit mit den Erzeugergebieten, zum anderen durch die durch den Rhein gegebene Verbindung zu den in- und auslĂ€ndischen Haut-Absatzgebieten. Das frĂŒhere Handwerk von Julius I. Langenbach war die ideale Voraussetzung fĂŒr das neue GeschĂ€ft: Wie der Goldschmied sein Gold und andere hochwertige Metalle veredelt, so verschreibt sich auch der Winzer oder WeinhĂ€ndler in erster Linie der QualitĂ€t und veredelt den Rebensaft zu flĂŒssigem Gold. Die alten Gewölbekeller des Herrenkellers, einer alten Kellerei und Trinkstube der Wormser Honoratioren, boten ideale Lagerbedingungen fĂŒr die edlen Weine. Heute wird die Weinbau-Tradition mit modernen Techniken und Ausstattung der Weine fortgefĂŒhrt. QualitĂ€t und Tradition die man schmeckt.
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Aber bereits nach wenigen Jahren reichten die RĂ€umlichkeiten des Herrenkellers nicht mehr aus und Julius I. Langenbach siedelte sein GeschĂ€ft 1865 in die nahegelegene Alte Landkutsch um. Das ehemalige alte Hotel der Stadt war ebenfalls ein Ort von historischer Bedeutung. Es lag im Herzen der Stadt, nahe am Dom, direkt an der alten Römerstraße. Schon bald wurde das Unternehmen so groß, dass auch die Keller der Alten Landkutsch zu eng wurden. Um nicht abermals innerhalb weniger Jahre umziehen zu mĂŒssen, beschloss Julius Langenbach mit seinem Unternehmen den inneren Stadtkern zu verlassen. Ein neues Stadtviertel am Nordwestend der Stadt erschien ihm geeignet fĂŒr den Bau eines neuen FirmengebĂ€udes und so wurde der Grundstein fĂŒr die neuen Keller, VerwaltungsrĂ€ume und BĂŒros der Firma Langenbach & Söhne gelegt. Im Jahre 1882 wurde das neue Heim bezogen. Im Laufe der Jahre wurde der Weinbergsbesitz ausgeweitet. Zu den Weinbergen an der Wormser Liebfrauenkirche kamen weitere Weinberge in Nierstein und Bechtheim in Rheinhessen sowie an der Mosel. Darunter befanden sich berĂŒhmte Lagen wie Niersteiner Rehbach. Im Jahre 1896 erwarb Langenbach die Crazeburg in Enkirch an der Mosel. Nun war es möglich, auch den Moselweinen in ihrer Heimat die gleiche sorgsame Pflege zu geben, wie sie in den Wormser Kellern jederzeit gewahrt wurde. SpĂ€ter wurde durch die zunehmend besser werdenden Transportmöglichkeiten die Kellerei in Enkirch aufgegeben. Die Moselweine wurden nach Worms geschafft und dort in der Hauptkellerei des Hauses Langenbach ausgebaut. Aber bereits nach wenigen Jahren reichten die RĂ€umlichkeiten des Herrenkellers nicht mehr aus und Julius I. Langenbach siedelte sein GeschĂ€ft 1865 in die nahegelegene Alte Landkutsch um. Das ehemalige alte Hotel der Stadt war ebenfalls ein Ort von historischer Bedeutung. Es lag im Herzen der Stadt, nahe am Dom, direkt an der alten Römerstraße. Schon bald wurde das Unternehmen so groß, dass auch die Keller der Alten Landkutsch zu eng wurden. Um nicht abermals innerhalb weniger Jahre umziehen zu mĂŒssen, beschloss Julius Langenbach mit seinem Unternehmen den inneren Stadtkern zu verlassen. Ein neues Stadtviertel am Nordwestend der Stadt erschien ihm geeignet fĂŒr den Bau eines neuen FirmengebĂ€udes und so wurde der Grundstein fĂŒr die neuen Keller, VerwaltungsrĂ€ume und BĂŒros der Firma Langenbach & Söhne gelegt. Im Jahre 1882 wurde das neue Heim bezogen. Als Langenbach im Jahre 1902 sein 50-jĂ€hriges Bestehen feierte, konnte sich das Unternehmen bereits als eine der bedeutendsten Weinfirmen am Rhein bezeichnen. Das große Erbgut des GrĂŒnders: der Sinn fĂŒr kontinuierliche QualitĂ€t, wirkte sich immer mehr zum Segen des Unternehmens aus. Das Haus Langenbach hatte schon lange den Wunsch, dem WeingeschĂ€ft eine Sektkellerei anzugliedern. Durch die konsequente QualitĂ€ts-Philosophie des Hauses Langenbach konnte dieser Plan erst realisiert werden, nachdem ein befĂ€higter Sekt-Fachmann mit dieser Aufgabe betraut werden konnte. In Henry A. Köhler fand man im Jahre 1911 diesen Mann, der durch seine Kenntnisse und FĂ€higkeiten den Aufbau und die Leitung der Sektkellerei ĂŒbernehmen konnte. Er hatte ĂŒber Jahrzehnte hinweg in der Champagne Erfahrungen gesammelt und sich dort einen ausgezeichneten Ruf erworben. Die Sektkellerei des Hauses Langenbach lag im Luginsland, dem alten Wormser Pfaffenviertel, wo die Wormser Domherren und Stiftsherren von St. Andreas wohnten. In den endlosen Kellergewölben standen die RĂŒttelpulte. Ob Langenbach Goldlack oder Langenbach Privat, mindestens 4 Jahre blieb der Sekt unter der Erde, bis er endlich zum Verkauf gelangte. Erstklassige Grundweine aus den nahegelegenen Weinbergen der rheinischen Anbaugebiete und von der Mosel, aber auch die ausgedehnte Lagerung und Reifung garantierten kontinuierlich die gewohnte hohe Langenbach-QualitĂ€t. So war es nicht verwunderlich, dass sich die Sektmarken des Hauses Langenbach im In- und Ausland schon bald großer Beliebtheit erfreuten.
Dann brachte der I. Weltkrieg große, ungeahnte und schier unlösbare Schwierigkeiten. Stunden der Not und Verzagtheit meisterte mit ungebrochener Kraft der Senior des Hauses, Kommerzienrat Ludwig Langenbach. Selbst die verzweifelte Lage der Nachkriegszeit, wo die Hemmungen der Besatzungsvorschriften lĂ€hmend auf dem GeschĂ€ft lagen, und das Jahr des Ruhrkampfes, wo sogar die Ausfuhr ins eigene Vaterland unterbunden war, wurden ĂŒberwunden. Doch unverzagte und aus eigenem Glauben stets neu gestĂ€rkte Zuversicht nahm die neue Arbeit in Angriff und holte in wenigen Jahren den erzwungenen Ausfall ein, so dass J. Langenbach & Söhne im JubilĂ€umsjahr 1927 an der Spitze aller deutschen Weinfirmen stand. Zum 75-jĂ€hrigen JubilĂ€um verfĂŒgte Langenbach & Söhne ĂŒber 10 Kellereien mit bis zu 3 Stockwerken. Die weitlĂ€ufigen Gewölbekeller boten Lagerplatz fĂŒr 2,8 Millionen Flaschen, in den Fasskellern hatten 2900 StĂŒck oder 3,5 Millionen Liter Platz. Der Verkauf von Wein und Sekt war auf ĂŒber 1 Million Flaschen angewachsen, wo noch weitere Fasswein-Exporte in alle Teile der Welt hinzukamen. In diesem Jahr zĂ€hlte das Haus Langenbach 150 Angestellte und Arbeiter in seinen BĂŒros und Kellereien sowie 130 Vertreter im In- und Ausland. Unter Alfred Langenbach, der dem Unternehmen von 1898 bis 1964 vorstand, wurde der Export sehr intensiv ausgebaut und die Fischkrone, das Firmenzeichen Langenbachs, prĂ€gte sich weltweit ein. Im Jahre 1936 siedelte Alfred Langenbach nach England ĂŒber, wo er bis zu seinem Tode im Jahr 1964 als britischer StaatsbĂŒrger lebte. In seinen letzten Lebensjahren verfasste Alfred Langenbach ein Fachbuch ĂŒber German Wines and Vines (Deutsche Weine und Reben), das noch heute in Bibliotheken von Weinschulen und UniversitĂ€ten zu finden ist. Der zweite Weltkrieg brachte fĂŒr das Haus Langenbach eine sehr schwere Zeit mit großen Zerstörungen. Nicht nur die GebĂ€ude in Worms trugen SchĂ€den davon. Bedingt durch die politischen UmstĂ€nde mussten fast alle internationalen Beziehungen abgebrochen werden. Im Jahre 1945 galt es, das Unternehmen neu aufzubauen und das ExportgeschĂ€ft neu zu strukturieren. Der gute Ruf, den 4 Generationen der Familie Langenbach in ihrer fast 100-jĂ€hrigen Firmengeschichte aufgebaut hatten, sorgte innerhalb weniger Jahre fĂŒr den Wieder-Aufstieg des Hauses Langenbach. Nicht zuletzt war dies auch der Verdienst des langjĂ€hrigen geschĂ€ftsfĂŒhrenden Mitgesellschafters Fritz E. Rall (1907-1976). Der Name LANGENBACH war wieder zu einem Inbegriff von QualitĂ€t geworden und trug nun auch mit dazu bei, den guten Ruf des deutschen Weines in aller Welt zu festigen.

Zum 100-jĂ€hrigen FirmenjubilĂ€um umfasste der Langenbach-Besitz im Jahre 1952 sechs Kellereien mit ĂŒber 20.000 qm GrundflĂ€che. Neben den rheinhessischen Weinbergen in Worms, Nierstein und Bechtheim sowie der Crazeburg in Enkirch an der Mosel kamen zum Langenbachschen Weinbergsbesitz nach dem zweiten Weltkrieg weitere Weinberge an Saar und Ruwer hinzu. An der Saar brachten die Weinberge in Oberemmel und Wiltingen feine, elegante Rieslingweine hervor, in Waldrach an der Ruwer wuchsen an den SteilhĂ€ngen der Lagen Waldracher Hubertusberg, Waldracher Jungfernberg und Waldracher Sonnenberg die fĂŒr die Schieferböden typischen frischen, spritzigen, stahligen Weine. Die Weinlagen Hubertusberg und Jungfernberg waren ĂŒber lange Jahre hinweg sogar im Alleinbesitz der Firma LANGENBACH, der Waldracher Sonnenberg war es zu fast 50 Prozent. SpĂ€ter waren es wirtschaftliche GrĂŒnde, die eine Konzentration auf die rheinhessischen Weinberge und gleichzeitig die Aufgabe der Weinberge an Mosel, Saar und Ruwer verlangten. FĂŒr alle Freunde und Gönner des Hauses Langenbach wurde ein 1952er Avelsbacher Thielslay Riesling als JubilĂ€ums-Wein abgefĂŒllt. FĂŒr die ExportmĂ€rkte kreierte Langenbach aus Anlass des JubilĂ€ums die Marke Liebfraumilch Crown of Crowns, die sich innerhalb weniger Jahre zum Flaggschiff aller Langenbach-Exportmarken entwickelte. Die wichtigsten ExportmĂ€rkte fĂŒr Wein waren Großbritannien, die USA und Kanada, fĂŒr Sekt Neuseeland und Schweden. In den folgenden Jahrzehnten konzentrierte man die verschiedenen ProduktionsstĂ€tten in Worms auf das alte Areal in der Goethestraße und die Alzeyer Straße, wo eine moderne AbfĂŒllhalle und ein neues Warenlager entstanden. In den frĂŒhen 1970er Jahren schloss sich das Haus LANGENBACH an den bedeutenden englischen Brauereikonzern Whitbread an, ein Schritt, der dem traditionsreichen Unternehmen in vielerlei Hinsicht zugute kam. Aufgrund der internationalen Kontakte von Whitbread konnte Langenbach in den Jahren 1971 bis zum 125-jĂ€hrigen Firmen-JubilĂ€um 1977 die Export-Zahlen verdoppeln. Neben den HauptmĂ€rkten Großbritannien, USA und Kanada, exportierte man verstĂ€rkt in die skandinavischen LĂ€nder Finnland, Schweden und Norwegen, aber auch in Kenia, Neuseeland, Hong Kong, Island, Singapur, Mexiko und Venezuela - um nur einige zu nennen - wurde Langenbach Wein getrunken. Aber auch auf dem deutschen Markt befand sich Langenbach weiter auf Erfolgskurs. Die hochwertigen Riesling-Weine der LANGENBACH-Weinberge in Worms und Waldrach waren ebenso gefragt wie die eingetragenen Marken Gildenkrone oder Nibelungenkrone, die Sektmarken Langenbach Weisslack oder Langenbach Goldlack sowie die Langenbach Kalte Ente, eine SpezialitĂ€t aus dem Hause LANGENBACH.

Nach wie vor waren die QualitĂ€tsbestrebungen des FirmengrĂŒnders oberstes Gebot bei der Erzeugung von Wein und Sekt. Um die QualitĂ€t mit modernsten Methoden der Weinbereitung noch weiter zu verbessern, beschloss die UnternehmensfĂŒhrung im Jahre 1987 den Umzug von Worms nach Bingen in moderne BetriebsgebĂ€ude. So schwer es auch fiel, die traditionsreichen Wormser GebĂ€ude zu verlassen, Langenbach hatte sich schnell in den neuen RĂ€umen am Stadtrand von Bingen etabliert. Nicht zuletzt lag dies auch daran, dass eine Reihe von Wormser Mitarbeitern dem Unternehmen weiter die Treue hielten und auch in der neuen Kellerei tĂ€tig waren. WĂ€hrend der letzten Jahrzehnte wich die Kundenstruktur im Inland immer stĂ€rker von der Struktur der auslĂ€ndischen Kunden ab, die BedĂŒrfnisse des inlĂ€ndischen Marktes und der Export-MĂ€rkte klafften immer weiter auseinander. Im Jahre 1992 wechselte LANGENBACH den EigentĂŒmer und wurde in den Firmenverbund der Trierer Sektkellerei Bernard-Massard integriert. FĂŒr Export-AktivitĂ€ten wurde der Binger Firma Kendermann die Nutzung der eingetragenen Langenbach-Marken gestattet. Ende 1992 wurden Firmensitz und Kellerei nach Trier verlagert. QualitĂ€t und Tradition gehen bei Langenbach miteinander. Moderne Kellertechnik, ansprechende Ausstattung und herausragende Geschmacksbilder zeichnen die Langebach Weine aus.

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